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21

Montag, 28. August 2017, 18:50

Hier hagelt es aber vor Halbwissen !!!
Die Frage nach der Rissbewehrung ist eine rein rechnerische Sache. Die herkömmliche zweilagige Bewährung kann unter bestimmten Bedingungen durch bestimmte Stahlfasern ersetzt werden. Das kommt auf die Bauart an. Dann darf die Bodenplatte z.B. keine statische Funktionen übernehmen. Es werden täglich 1000e qm mit Stahlfaserbeton und Flügelglätten hergestellt. Dabei ist ein Hartstoffeintrag zwingend erforderlich. Als gutes Ergebnis sind höchstens einzelne Stahlfasern zu sehen. Das ist eher eine Frage der Kosten und des Baufortschrittes. Bei allen zusammengetragenen schlechten Erfahrungen durch Pfusch am Bau könnte man überhaupt nicht mehr bauen 8)


Gruss Marcus

Mit den Bedenken, die anderen haben, hätten wir immer noch keinen Wohnbus ...

22

Montag, 28. August 2017, 20:28

Spannendes Thema...
Wir haben in unserer Garage (8 x 11 m) bisher nur Pflastersteine in Sand verlegt (von Hand, etwas schief, ohne Rüttelplatte oder so...
Die Idee war, später mal eine Grube einzubauen. Da wir das aber wohl doch nicht mehr machen werden, könnten wir das Ganze endlich mal betonieren lassen.
Ihr diskutiert gerade genau die Fragen, die ich mir auch stelle...

Bisheriger Plan:
- Konventionielle Bewehrung in zwei Lagen
- Heizungrohre an die Bewehrung knippern (wird wohl WiCu-Kupferrohr - wir haben unsere gesamte Fussbodenheizung mit Kupfer)
- Firma suchen, die betoniert und mit Flügelglätter eine gute Oberfläche herstellt
- und dann:

A: fertig
B: Epoxidharz

oder Flügelglätter weglassen und
C: Spaltplatten

mal sehen...

Pablo
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23

Montag, 28. August 2017, 20:49

Hallo Pablo,

ich würde Spaltplatten nehmen, sollte mal was in die Hose gehen,

läßt es sich besser wieder reparieren und runtergefallende Minischrauben,

bleiben evtl. in den flachen Fugen liegen..... :thumbsup:

Gruß.. Rüdiger
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24

Montag, 28. August 2017, 22:42

Hier hagelt es aber vor Halbwissen !!!
Die Frage nach der Rissbewehrung ist eine rein rechnerische Sache. Die herkömmliche zweilagige Bewährung kann unter bestimmten Bedingungen durch bestimmte Stahlfasern ersetzt werden. Das kommt auf die Bauart an. Dann darf die Bodenplatte z.B. keine statische Funktionen übernehmen. Es werden täglich 1000e qm mit Stahlfaserbeton und Flügelglätten hergestellt. Dabei ist ein Hartstoffeintrag zwingend erforderlich. Als gutes Ergebnis sind höchstens einzelne Stahlfasern zu sehen. Das ist eher eine Frage der Kosten und des Baufortschrittes. Bei allen zusammengetragenen schlechten Erfahrungen durch Pfusch am Bau könnte man überhaupt nicht mehr bauen 8)


Gruss Marcus
Mein lieber Marcus!

Das Thema war ja ursprünglich, wie man einen geglätteten Betonboden gegen Ölflecken und sonstiges versiegelt.
Hierzu kann ich folgende Firma empfehlen, aber wie gesagt, das Zeug ist nicht billig!

http://rothdach-boden.de/?5/Beschichtungen

Ich habe zwar erst 25 Jahre Erfahrung (davon die vergangenen 11 Jahre selbständig...) im Betonbau, aber ich bleibe nach wie vor der Ansicht,
das man zwar Stahlfaserbeton durchaus glätten kann, es dann aber zu massiven Roststellen an der Oberfläche kommt.
Wie soll es auch anders sein, die Stahlfasern tauchen ja beim Glätten des Betons nicht unter!


Eine Hartkorneinstreuung bringt diesbezüglich gar nichts. Die ist lediglich dafür da, das die Oberfläche zusätzlich verhärtet/veredelt wird!

https://www.bausep.de/pci-repatop-800-ha…25-kg-grau.html


Ebenso ungeeignet zum Glätten sind die erhältlichen Kunststoff-Fasern im Beton.
Ich habe in diesem Jahr schon eine Bodenplatte begutachtet, die mit der Technik hergestellt wurde, und der Eigentümer mit dem Ergebnis zurecht nicht zufrieden war.
Die ganze Fläche hat wie ein "gerupftes Huhn" ausgesehen!

Also trotzdem meine "halbwissende" Empfehlung an alle, die Ihre Bodenplatte Flügelglätten lassen wollen:
- Konventionelle Bewehrung
- Hochwertigen Beton ohne Füllstoffe (z.B. Flugasche) verwenden
- Hartkorneinstreuung
- und je nach Bodenplattengröße muss man sowieso Fugenschnitte (i.d.R alle 5-6m, Flächenabschnitte im Verhältnis ca. 1:1,5) herstellen


"Halbwissende" Grüße!
Gruß,
SETRA-Uli



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25

Montag, 28. August 2017, 23:03

So eine "gerupftes Huhn" Betonplatte hatten wir auch neulich zu begutachten,

die Aussage vom Hersteller gegenüber dem Kunden....das läuft sich ab.

Für einen Stallboden oder eben untergeordnete Räume "könnte" man(n) es machen.

Wir jedenfalls machen es wie die Alten,..schön konventionell. ^^
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Dienstag, 29. August 2017, 07:48

Wieso " wie die Alten" du bist alt. :joke:
Gruß Inge und Klaus

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27

Dienstag, 29. August 2017, 14:11

Shit...

Klausi,... Du bist so einfühlend ;(
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Dienstag, 29. August 2017, 14:39

Wie ein alter Wein .....
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29

Dienstag, 29. August 2017, 14:40

Wie ein alter Wein .....

.....der "korkt"???? :mrgreen:
Gruß,
SETRA-Uli



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Mittwoch, 30. August 2017, 06:58

@Dom: Sowas würde ich mir wünschen - schaut toll aus!
Haben die nur geschliffen? Oder auch mit was imprägniert? Wie verhält sich der Boden Öl usw.? Was waren ca. die Kosten?
Sorry für die verspätete Antwort.
Bei unserem Boden handelt es sich eine ca. 25cm dicke Beton-Bodenplatte (mit Fußbodenheizung) die nach dem Giessen zunächst flügelgeglättet wurde.
Nach Aushärten wurde sie dann geschliffen und auch einmalig 'imprägniert'.
Das Ganze ist jetzt fast 6 Jahre her, der Boden muss mit allem klarkommen. Öl, Brems- und Kühlflüssigkeit, diverse Reiniger, etc.
Öl was sehr lange steht hinterlässt Flecken, diese verblassen aber sehr schnell.
Der Boden ist super zu reinigen da überhaupt nicht offenporig.
Trotzdem auch nass extrem rutschhemmend (sonst hätten wir ihn nicht einbauen dürfen).
Weitere Infos:

http://www.htc-floorsystems.com/de-DE/Fl…Superfloor.aspx

Preise fragst Du am besten an, bei mir lief alles über einen Generalunternehmer.

Ich würde es jederzeit wieder genauso machen. Dagegen ist jede nachträglich aufgebrachte Beschichtung Mist.
Und ich habe mir vor meinem Neubau etliches angeschaut....

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31

Dienstag, 12. September 2017, 21:45

Lieber Uli

Habe leider das Thema erst jetzt weiter lesen können, da ich mich in einem wunderbaren Busurlaub in Südengland von den Bauthemen erholt habe
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32

Dienstag, 12. September 2017, 21:54

Fortsetzung ( war zu lange online ..)
Wahrscheinlich beißen wir uns da in einem Thema fest dass gar niemanden interessiert. Deswegen können wir uns gerne mall bei einem Bustreffen austauschen. Dann wird dir aber deine lange Bauerfahrung argumentativ alleine nicht viel bringen. Da kann ich leicht mithalten. Eine Führung von den rostfreien Stahlfaserböden die es gar nicht geben darf kann ich dir aber schon jetzt anbieten
Freue mich schon auf ein persönliches Kennenlernen ☺
LG Marcus
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33

Mittwoch, 13. September 2017, 09:43

Hallo Marcus!

.....vor meinem geistigen Auge sehe ich schon zwei störrische "Bauigel", von denen es jeder besser zu wissen scheint...!!! ;) ^^

Und das das Thema niemanden interessiert, glaube ich eher nicht. Mindestens Robert will es ja wissen!

...und da hier einige Selbständige im Forum sind, ist das Thema Gewerbebau nicht ganz so uninteressant.



Ich denke ja, der späteste Zeitpunkt für unser persönliches Kennenlernen wird im nächsten Jahr auf dem SETRA-Treffen (10. - 14.05.2018 in 89134 Blaustein-Arnegg) sein??? :prost:
Gruß,
SETRA-Uli



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34

Mittwoch, 13. September 2017, 09:48

Ich finde das Thema auch interessant!
Allein schon um zu sehen was wir vor 25 Jahren falsch gemacht haben.

Uwe
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35

Mittwoch, 13. September 2017, 10:36

Na ja Uwe ehe zu spät.

Aber für Bier und Chips ist das doch auch was. :prost:

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36

Freitag, 15. September 2017, 09:53

Termin ist vorgemerkt. Freu mich ☺☺

Grüsse
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