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41

Freitag, 23. März 2018, 21:07

Moment mal... Du hast geschrieben "Benzin verbrennen" fährst du die Strecke etwa mit dem Auto???
Ja sicher . Sind doch nur 3558 km . Ueber Oslo - Gøteborg - Øresund - Kopenhagen - Rødby - Fehmarn - Koeln - Duesseldorf - Hannover- Berlin - Rostock - Gedser - und die 4 vom Anfang der Zeile.

Ich bin nicht gut im Bootfahren, daher vermeide ich , zumindest im Winter, die langen Strecken mit Colorline oder DFDS :kotz: Die Fahrplaene sind scheisse und guenstig musste 3 Monate vorher wissen.


Gruss
Stephan


















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42

Freitag, 23. März 2018, 21:23

Also ich bin ja hart im nehmen, aber da würde ich mich dann doch lieber fliegen lassen...

Dann mal gute Fahrt und kommt heil an und wieder nach Hause!
Viele Grüße

Thorsten


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43

Freitag, 23. März 2018, 21:30

Also ich bin ja hart im nehmen, aber da würde ich mich dann doch lieber fliegen lassen...
Bei nur einem Ziel haetten wir das auch gemacht. Dieses mal ist auf der Rueckfahrt aber auch der Kombi Knallvoll :D und das liesse sich im Flieger nicht transportieren.


Dann mal gute Fahrt und kommt heil an und wieder nach Hause!
Danke , mach ich. Hab die Strecke schon bestimmt 20 mal geuebt in den letzten 9 Jahren.


Gruss
Stephan

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44

Mittwoch, 4. April 2018, 15:01

So, geht weiter mit Geschichte :)


J.Ørum Petersen Herning DK

Am 01.04.1904 uebernahm Julius Ørum Petersen eine kleine Schmiede von J.Hansen.

Seit 1921 wurden unter dem Namen "Triangel" eigene Fahrgestelle gebaut, in der Hauptsache fuer die eigentliche Lkw Produktion.
Diese wurden auch an andere Busbauer verkauft. Die meisten gingen in den 30er und 40er Jahren an Scandia und 1949 auch an Aabenraa.
Das Hauptbetaetigungsfeld war der Bau von Lkw und der Vertrieb von Pkw von General Motors, auf deren Basis auch Krankenwagen gebaut wurden.

1924 rollte der erste Bus aus der Halle.Die Hochzeit der Busse war 1930-40.

Interessant ist das Ørum die meisten Busse auf Scania Basis gebaut hat, aber nur sehr wenige auf den eigenen Fargestellen.

Die offizielle Zusammenarbeit mit Scania-Vabis begann erst 1963.

1981 wurede Ørum von VBK ( N ) gekauft und ein paar Jahre darauf abgewickelt.
Zu der Zeit war Ørum der drittgroesste Hersteller von 7 noch existierenden in DK.


Leider sind die Archive aus den Kriegsjahren sehr loecherig und nicht viele Informationen auffindbar.

Wer mal in Skælskør in Daenemark vorbei kommt kann sich im dortigen Busmueeum einige Exemplare ansehen.


Gruss
Stephan
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  • DB LPO 813-42, 1974- Ørum.jpg

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45

Donnerstag, 5. April 2018, 10:20

Heute mal wieder was Norwegisches



VBK Vestfold bil og karrosseri A/S , Horten (N)


Gegruendet 1946 unter dem Namen Stedjeberg Auto A/S. Neben Bussen wurden Lkw Aufbauten , Anhaenger und in der Rescue Abteilung auch Krankenwagen und
andere spezielle Rettungsfahrzeuge gebaut.

1951 wurde der Firmenname in Vestfold bil og karrosseri geaendert und ab 1952 war ein Teileigentuemer die Firma Astrup & Co aus Oslo. Dieser Firma
gehoerte bereits 1948 die Aktienmehrheit an der Bussgesellschaft DBO - De blå omnibusser ( die blauen Busse ) die einen Grossteil des Personen und Warenverkehr .
in der Region Oslo inne hatte.Logisch das die unmengen an Bussen bei VBK kauften



1953 begann man Aluminiumkarrosserien zu fertigen und die Verfahrensweise des vernietens basierte auf einem deutschen Patent.

1957 wurden erstmals GFK Bauteile in die Serienproduktion aufgenommen, zu deren Herstellung eigens eine Halle gebaut wurde.
In der Abteilung wurden ebenso alle Arten von Kuehlkoffern fuer Lkw gefertigt.

Wie bereits an anderer Stelle erwaeht kaufte man 1969 die Firmen Larvik karrosseri und T.Knudsen auf.

1971 wurde die Tochtergesellschaft Innlandet karrosserifabrikk in Troms gegruendet da dort oben niemand die Versorgung mit Fahrzeugen erledigte.

1981 wurde die Firma J.Ørum in Daenemark aufgekauft und ein Teil der Produktion von Horten dort hin verlagert.

Zu diesem Zeitpunkt hatte VBK insgesammt 900 Angestellte.

1982 kam auch bei VBK die Landesweite Absatzkriese zum tragen und die Busproduktion wurde an allen Standorten eingestellt.
1983 wurde dann auch das Werk in DK geschlossen.

Die Busbauer Vest in Bergen, Brødrene Repstad im Westen und Per Skøyen ( Inhaber der Busgesellschaft SBC ) in Oslo produzierten fuer VBK in Lizenz
Busse die sie als Bausatz geliefert bekamen und nahezu alle Hersteller bezogen GFK Bauteile fuer ihre eigenen Busse von VBK, bzw. liessen dort exklusiv fertigen.
Man kann sagen das VBK der groesste Bussbauer ueberhaupt war.6000 Stueck in den eigenen Werken plus die Lizensmontagen.
Durch die eigene Standortverteilung und die vergabe der Lizenzen konnte man das ganze Land mit Fahrzeugen versorgen.

Es wurde unter anderem eine Partie von 25 gleichen Bussen in den 70ern nach Jordanien geliefert und etwa 100 Stueck nach Sued Korea.
Einige Kunden in Afrika,Schweden, der Tuerkei und Osteuropa ( vor deren EU Beitritt ) sind ebenfalls verzeichnet.
Nicht ein einziger Bus wurde in die sogenannte EU geliefert. Ihr duerft raten warum nicht.

Das gesammte Archiv ( incl. Lkw und Rescue ) bis 1983 befindet sich in Privatbesitz und besteht aus etwa 15.000 Dias, tausenden Papierbildern und einer
nicht definierten Anzahl von Umzugskartons.Von jedem Bus, oder sonstigem Produkt wurden Auslieferungsfotos gemacht, dazu Bilder von Reperaturen zur Schadensbeseitigung
oder nach Unfaellen.Auch war es nicht ungewoehnlich das Fahrgestelle nach 10 Jahren einen komplett neuen/ moderneren Aufbau erhielten
bzw. von Rechts auf Linkslenkung umbebaut wurden.Diese sind ebenfalls dokumentiert.Produktionsbilder, Betriebsfeiern und die Versuchs und Crashtestabteilung steuern auch Bilder bei.
Die Auswertung und digitalisierung dauert nun 4 Jahre an und mein Bus ist noch nicht aufgetaucht.
Das Auslieferungsbild und die Stueckzahl meines Modells fehlt mir noch zum Glueck. Es sieht aber sehr nach nur einem gebauten aus.

Seit 1983 baut und repariert VBK nur noch LKW Aufbauten und Krankenwagen, repariert aber auch noch Busse.
Hauptsitz ist immer noch Horten.


Gruss
Stephan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Midnatt« (5. April 2018, 11:03)


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Donnerstag, 5. April 2018, 12:52

Lass mich raten, die Busse waren alle samt nicht EU-konform?????
Viele Grüße

Thorsten


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Donnerstag, 5. April 2018, 13:45

die Busse waren alle samt nicht EU-konform
Das ist einer der Gruende. Alle nur mit nationaler Typgenehmigung. Fuer Schweden hat man das umgangen indem die Busse auf Scania oder Volvo als Demobus zugelassen wurden und dann erst zum Kunden gingen.
Um die daenische Typgenehmigung zu bekommen kaufte man eben Ørum....leider zu spaet.

In Deutschland hatte man genug Hersteller die es zu schuetzen galt vor der Konkurenz und deshalb wurden Einfuhrbestimmungen und Zoelle so verschaerft das die Busse unbezahlbar wurden.
Auf diesem Wege wollte man Norwegen schon in den 70er Jahren zum EU Beitritt zwingen.....hat bis heute nicht wirklich geklappt.
Bei den Schweden allerdings haben die Boykotandrohungen gewirkt weshalb die letztlich beigetreten sind. Die hatten allerdings deutlich mehr zu verlieren als Norwegen.

So sind wir heute immer noch das unbedeutende kleine Dorf am Zipfel der Welt. Die wahnsinnig guenstige Moeglichkeit der Aluminiumherstellung sowie billiger Strom aus Wasserkraft und natuerlich Gas und Oel werden allerdings gerne genommen, vorzugsweise erwartet man dumpingpreise. Aber das ist ein anderes Thema. ;(






Gruss
Stephan

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Montag, 9. April 2018, 09:51

Nachdem ich bei den vorangegangenen Texten noch einige Bilder beigefuegt habe heute wieder was neues.


Bjarne Berg karrosserifabrikk, Trondheim

Der gelernte Schmied Bjarne Jørgensen Berg ( 1897 - 1974 ) hat damit begonnen Klw Ladeflaechen und andere Aufbauten herzustellen.

Zusaetzlich verliessen Von 1930 an die ersten Busse den Firmenhof in Byneset.

Aufgrund der Strassen und Brueckenzustaende ( Traglasten ) mussten die Fahrzeuge leicht bleiben wollte man noch Personen damit transportieren.
Aus diesem Grund fertigte man die Karrosserierahmen anfaenglich aus leichtem Holz welche mit Aluminiumplatten verkleidet wurden.

Die Kunden fuer die Busse waren in der Hauptache Bussgesellschaften aus Nord und Sued Trøndelag sowie Helgeland.

Nach etwa 1100 gebauten verliess 1995 der letzte Grossbus das Werk.

2007 verlegte man den Betrieb mitsammt 30 Angestellten von Byneset nach Nidarvoll wo bis heute produziert und repariert wird.

Das Produktprogramm umfasst Maxitaxis, Minibusse, Abschlepp- Bergungs- andere Spezialaufbauten sowie Tiertransporter.
Bei Perdetransportern von simpel bis hi-tech luxus Reisemobilen fuer Pferd und Reiter auf LKW Basis.

In der Galerie von Blueliner finden sich weitere Berg-Busse.

Gruss
Stephan
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  • Berg Logo.jpg
  • DAF TB 160, 1962, Bjarne Berg.jpg
  • International, 1948 , Bjarne Berg.jpg
  • MB O303-11, 1986, Bjarne Berg.jpg
  • Sisu,1966 Bjarne Berg.jpg

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Montag, 9. April 2018, 22:35

Endlich mal wieder was mit Stern......... :D
Grüsse von Monja+Harry mit :)

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50

Montag, 9. April 2018, 22:41

Endlich mal wieder was mit Stern.........
Oh, keine Bange , da kommt noch mehr mit Stern :D


Gruss
Stephan

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Dienstag, 10. April 2018, 08:57

Kutter ( Fin )


1929 von Harald und Ernst Kutter sowie Lars Salin unter dem Namen Autokorirakenne OY gegruendet.

Produktion von LkW Aufbauten und ab 1954 auch Busse.

Bis 1977 ansaessig in Vallila/Helsingfors, danach Umzug nach Espoo Kirenlahti.Hier wurden ab 1977
auch komplette Autositze als Zulieferer gefertigt.

1979 umbenannt in Kutter OY.

1988 wurden Gebaeude und Maschinen verkauft.....Feierabend.

Busse von Kutter wurden nur auf Scania und Volvo Chassis gebaut und 1956 war man Finnlands groesster Produzent
mit 99 gefertigten Einheiten.

Bei den Modellbezeichnungen hat man es sich sehr einfachgemacht. Sie lauten Kutter 1 bis Kutter 10.

Model 1 von 54 - 58
Model 2 von 56 - 57
Model 3 von 57 - 59
Model 4 von 59 - 62
Model 5 von 62 - 63
Model 6 von 63 - 67
Model 7 von 67 - 70
Model 8 von 70 - 78
Model 9 von 77 - 86
Model 10 von 86 - 88

Der erfolgreichste war das Model 9 mit 1201 Einheiten und ihn gab es sogar in den Varianten N,S,SS Clipper und
Continantal, wobei der Continental als Fernreisebuss angelegt war.

Im Modell 10 wurden 3 Exemplare als Stadtbus konstruiert, liessen sich aber nicht am Markt plazieren.
Insgesamt wurden vom Model 10 nur noch 215 Stueck gebaut.

Die Gesamtproduktion von Bussen belaeuft sich auf 4333 Einheiten.



Eine Kurze Anmerkung noch zu den Bezeichnungen A/S - A/B - OY , die immer wieder auftauchen.
Es sind die jeweiligen Landesbezeichnungen fuer Aktiengesellschaft. Mindestanforderung sind mindestens 2 Eigentuemer die 100%
der Firma unter sich aufteilen.

Rechtlich sind die in etwa mit der deutschen GmbH vergleichbar.


Gruss
Stephan
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  • Scania B119-63,1970,Kutter.jpg
  • Scania K 112, Kutter 9.jpg
  • Scania-Vabis, Kutter.jpg
  • Volvo B57, Kutter 5.jpg
  • Volvo B58, Kutter 8-SLHS.jpg
  • B57-60 1975,Kutter 8.jpg
  • Volvo,Kutter 1.jpg
  • Volvo B10M,Kutter 9.jpg
  • Volvo B10M, Kutter 10 Deca,1987.jpg
  • Volvo B58,1968,Kutter 7.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Midnatt« (10. April 2018, 10:17)


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Dienstag, 10. April 2018, 19:31

D sind schöne Busse dabei ,holla. :thumbsup:
Gruß Inge und Klaus

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Dienstag, 10. April 2018, 19:33

Jupp ... den Kutter 10 von vorne hast Du nicht auch zufällig in Deinem Arsenal ?
Gruß

Sputnik

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Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, ist ein König.
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Dienstag, 10. April 2018, 19:41


Jupp ... den Kutter 10 von vorne hast Du nicht auch zufällig in Deinem Arsenal ?
Aber gerne doch....

Gleiches Modell und Baujahr nur anders lackiert 8)

Gruss
Stephan
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  • Volvo B10M,1988, Kutter 10 Deca.jpg

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Dienstag, 10. April 2018, 19:47

Danke ... ganz chic ... aber der eckige auf O303 Fahrgestell mit Front war für mich bisher der schönste (für die alten bin ich wohl noch zu jung :mrgreen: )
Gruß

Sputnik

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Dienstag, 10. April 2018, 19:48

Der kommt auch in die Galerie... :)
Einfälle kommen, wenn man schläft, oder darüber nachdenkt.

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Dienstag, 10. April 2018, 20:17

aber der eckige auf O303 Fahrgestell mit Front war für mich bisher der schönste
Ich find den auch schoen......bin aber offenbar schon Reif genug fuer die alten :P


Gruss
Stephan

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Mittwoch, 11. April 2018, 09:08

Lahti ( Fin )

Gegruendet 1945 als Lahti Autokori OY in Villähte / Nestola

Aufgrund einer sehr langen und engen Zusammenarbeit mit Scania wurde nur auf Scania Chassis gebaut.
Als eigenstaendiger Betrieb fertigte man Scania Busse fuer den Finnischen Markt und unter dem Namen Lahti eigene Modelle.

Die Lahti Modelle wurden, wie bei Kutter, einfach nummeriert.
Sonnst wurde die Bezeichnung Scania-Lahti verwendet.

Im April 2005 feierte die dritte Generation des Familienbetriebes das 60 jaehrige Jubilaeum bevor man 2013 mit 200 Angestellten in
Konkurs ging.

Der Scania-Lahti Scala entstammt im Design von Lahti was logisch klingt. Ist doch einer der Chefdesigner von Scania auch ein Finne.

Scania uebernahm " voller Fuehrsorge " 150 Arbeiter und betrieb den Standort weiter unter dem Namen SOE Busproduction,
bis 2015 das Licht ausging und der Standort, zum Vorteil des ebenfalls in Polen befindlichen Werkes, geschlossen wurde.


Gruss
Stephan
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  • Scania-Lahti Scala.jpg
  • Scania Lahti Scala K280.jpg
  • Scania BF 86,Lathi 11.jpg

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Mittwoch, 11. April 2018, 10:43

Weil die Lahti Geschichte recht kurz war gibts heute noch ein kleines Extra. ;)

Vorstellen moechte ich einen besonderen Bus,oder eher das Fahrgestell.

Die Firma Føreland hat 1963 einen Bus geliefert dessen Fahrgestell nur dieses einzige mal in Norwegen verwendet wurde.

Es handelt sich um das Chassis Layland Titan mit doppelter Vorderachse des Types PD2.
Urspruenglich konnstruiert fuer die englischen Doppeldecker Busse um die Stabilitaet zu erhoehen, wurden darauf auch "normale" Busse gebaut.
( Neoplan hat das System spaeter auch mal probiert beim Doppeldecker )Im Leyland Werk in Indien bis in die 70er hinein.

Fuer norwegische Strassen war ein ( der einzige ? ) Vorteil das der Aufstandsdruck vorne niedriger war.Zumindest war es das Argument welches gebraucht wurde
um ihn zulassen zu koennen. Die Karrosserie wurde von diesem Hersteller aus Stahl gebaut und war entprechend schwer.

Die anderen Bussbauer verwendeten bereits Alu und kamen bis 13,65 m mit 2 Achsen aus.

Zu der Schweren Karrosse kam der 9,8 liter Reihensechser Frontmotor O-600 mit 125 Ps bei 1800 U/min und 410NM bei 900 U/min, der nicht unbedingt
ein Leichtgewicht war.

Eine weitere Besonderheit war die Tatsache das Leyland das Chassi NUR als Rechtslenker gebaut hat, dieser hier aber auf Linkslenkung umgebaut wurde.
Die noch lebenden Nachfahren koennen ( oder wollen ) sich leider nicht erinnern.

Der Verbleib des Busses ist unklar.

Die damalige Zulassungsnummer ist nicht wieder vergeben worden und es sind keine Daten digitalisiert. Das bedeutet das er vor 1985 abgemeldet wurde.
Moeglich das er irgendwo im Land steht oder unter geheimhaltung restauriert wird.

Da fuer Busse und LKW das landesuebliche Schrottpfand erst Januar 2018 eingefuehrt wurde und somit eine moegliche Verschrottung nicht dokumentiert ist, waere auch das eine Moeglichkeit - Tackerklammern und Naegel.

Auch die Herren ueber Ausfuhrdokumente haben bisher nichts finden koennen.


Ich habe solch einen Bus aus der Zeit noch nie live gesehen.......manche Wuensche gehen wohl nicht in erfuellung. :(

Gruss
Stephan
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  • Leyland Titan, 1963,Føreland.jpeg
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  • Leyland Titan,1963,Føreland III.jpg

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Mittwoch, 11. April 2018, 16:40

Wow...das iss ja ein Hingucker,

den würde ich auch gerne mal live sehen.

Vielleicht gibts ja noch irgendwo einen Scheunenfund. :S
Einfälle kommen, wenn man schläft, oder darüber nachdenkt.

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