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Dienstag, 5. Dezember 2017, 07:13

Laufbuchsen Henschel 552 K 14

Hallo Leute,

nachdem sich bei der Anfahrt zum Treffen in Weilburg mein Motor verabschiedet hat, würde ich Euch sehr gerne nach Erfahrungen und Tipps zum Thema Laufbuchsenwechsel bitten.
Bei meinem Henschel hat der mittlere Zylinder die Kompression nach Riefenbildung ins Kurbelgehäuse geschlagen. Nachdem ich jetzt die Teile fast alle zusammen habe, steht dem Einbau eigentlich nichts mehr im Weg.... wäre da nicht die Sorge etwas nicht richtig zu machen und ob die Sache auch wirklich gut geht.....
Am Henschel habe ich sowas noch nie gemacht und bin für jeden Tipp und Trick dankbar!!!
Fährt jemand von Euch mit einer gewechselten Buchse und Kolben? (einen ganzen Satz, 5 Kolben und Buchsen, zu organisieren iss nicht mehr möglich...) Bei der Ursachenforschung kann ich die Einspritzdüse und Überhitzung schon mal ausschließen. Im Moment ist nur der 3er Zylinderkopf unten und Näheres wird sich hoffentlich zeigen wenn alles ausgebaut ist.

viele Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit
Markus
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:05

Hallo Markus,

soweit ich noch von früher weiß, hat der 552er "nasse" Laufbüchsen, d.h. diese werden direkt mit Kühlwasser umspült im Gegensatz zu "trockenen". Bei solch alten Motoren ist das meistens ein Problem, da die Dichtsitze der O-Ringe meist sehr vom Rost angefressen sind..... Diese wieder dicht zu bekommen ist dann nicht ganz einfach.....
Zum Ausziehen der Büchsen brauchst Du einen geeigneten Auszieher, kann man aber selber bauen. Beim Einbau muss man auf den richtigen Überstand der Laufbüchse achten, (steht sicher in der Rep.-Anleitung, ich hoffe Du hast eine...).

soviel schon mal

Gruß Rudi

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 17:18

Frage noch, willst Du alle Laufbüchsen ziehen oder nur die eine? Wenn nein, würde ich empfehlen wenn Du die Köpfe unten hast, den Motor nicht durch zu drehen bevor Du die Laufbüchsen nicht gegen verschieben gesichert hast.
Ansonsten besteht die Gefahr dass sich diese beim Durchdrehen (Kolben geht nach oben) lösen....dann sind sie mit Sicherheit undicht und Dir läuft später das Kühlwasser ins Öl....

Kannst ja mal beschreiben wie Du vorgehst.

Gruß Rudi

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Dienstag, 5. Dezember 2017, 18:13

Hallo Rudi,
vielen Dank für deine Antwort, gedreht hab ich den Motor schon- die Buchsen sind bombenfest! Ich werde nur die defekte Büchse samt Kolben gegen eine Instandgesetzte austauschen. Das Ausziehwerkzeug habe ich mir machen lassen. Gibt es einen Trick wie ich die Buchse im Bereich der Gummidichtungen trotz geringfügiger Korrosion dicht bekommen kann? Ich dachte schon daran die Bereiche ganz dünn mit Dichtmittel einzustreichen um die Unebenheiten auszugleichen :S.
Überstand ist klar. Repanleitung für die Buchsen hab ich nicht und die Kopfdichtungen habe ich vor 2 Jahren erst gemacht :wacko: also weiß ich noch wie es geht...
Grüße Markus
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Dienstag, 5. Dezember 2017, 21:11

Hallo Markus,

dann sind sie Büchsen sicher festgerostet, ich hatte schon den Fall, dass die Büchsen sich beim Motor drehen gelöst haben und danach undicht waren....
Wenn an der Dichtfläche Rostnarben/Poren sind, habe ich das auch schon mal mit 2K Flüssigmetall aufgefüllt und wieder verschliffen.

Gruß Rudi