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41

Freitag, 11. August 2017, 00:39

Hallo leoforio - wie heißt Du eigentlich?

Wenn wir hier weiter schreiben, können andere auch davon profitieren, bleiben wir also hier!
Das Deine Solarzellen "schlecht" sind, habe ich ja gar nicht sagen wollen, aber wenn Du davon 2 auf'm Dach hast, sind das ja 320Wp und nicht 160 wie ich angenommen hatte. Also erst mal ok!
Bus-Lima und -Elektrik sind also auf 24V, wie sieht es mit der Wohnelektrik aus? 12V vermutlich, weil Du weiter unten von 12V Blöcken und Calira Converter sprichst. 140A halte ich erst mal für ausreichend. Wenn irgendwann mehr, tut das bestimmt nicht weh!

Du schreibst 2,5 Tage freistehen, was passiert dann, Abschalten wg. Unterspannung? Oder weil die Batterien auf ca. 50% der Kapazität entladen wurden? Hast Du evt. einen Batteriemonitor verbaut, der die verbrauchten Ah angeben könnte? Wenn ja wieviel sind nach der Zeit entnommen?
Ich hatte bei meinem alten Sytem keinen Monitor verbaut und dementsprechend nie einen Überblick über den wirklichen Verbrauch. In meinem neuen System ist außer dem Victron BMV 700 auch im BMS sowas integriert und ich kann es über Bluetooth abfragen. Aber der intergrierte gibt mir im Vergleich zum Victron totale "Mondwerte" aus. Demnach hätte ich schon 5kWh eingespeist und 7kWh der Batterie entnommen. Dagegen sind die ca. 3,1 bzw. 2,9kWh vom Victron gemessen viel realistischer für die ca. 15 Tage, die ich jetzt damit unterwegs bin.
Deshalb ist das A und O der Verbrauchsüberwachung ein gescheiter Monitor, vor allem auch, weil man bei der LYPo Batterie nicht einfach an der Spannung ablesen kann, in welchem Ladezustand sie sich befindet.
Wenn ich mit Deinen - noch unvollständigen Angaben- ein Überschlagsrechnung mache, kommt folgendes rum:
Deine Batteriekapazität liegt bei 400Ah, richtig? Wenn nach 60 Std. 200Ah entnommen wären, sind das ungefähr 3,3Ah pro Std. bzw 80Ah pro Tag. Wenn Dein Kühli 250kWh/Tag verbraucht, also 700Wh/Tag, entspricht das ca. 60Ah/Tag. Mit Leistungsverlusten und den sonstigen Verbrauchern bist Du schnell bei diesem Verbrauch von 80 Ah. Wobei hierbei die Solaranlage noch nicht berücksichtigt ist. Die sollte ja einen großen Teil davon wieder einfahren. Bei 320Wp ist der Spitzenwert ca 25A. An einem sonnigen Tag müßte der Tageseintrag eigentlich den Verbrauch ausgleichen, oder Dein Verbrauch ist in Wirklichkeit noch höher. Ich glaube aber nicht, das es am Wirkungsgrad des WR liegt. Ich vermute oder spekuliere eher, das der Kühli - aus welchem Grund auch immer - viel mehr frißt als angegeben. Oder gibt es noch andere größere Verbraucher?
Ich muß aber zugeben, daß ich hier ziemlich im Nebel stochere, denn ohne genauere Werte hat es keinen Sinn irgend eine zufriedenstellende Analyse zu erwarten.
Es sei denn, Du willst "einfach" die Batteriekapazität verdoppeln, d.h. bei 5 Tagen 5x80=400 Ah einbauen. Dann ist es aber mit den 200Ah von Victron nicht getan.
Ich denke, Du kommst nicht umhin, den realen Verbrauch von dem Kühli (und auch den der anderen Verbrauchern) festzustellen. Dann können wir eine vernünftige Prognose und Bedarfsrechnung erstellen.

Zur Info: Bei mir ist die Anlage eine Nr. kleiner, ich habe in meinem Arnold jetzt 160Ah Winston, Solar 220Wp und einen Votronic VBCS 30/20/250 triple verbaut d.h. bei gleichem Gewicht die Kapazität im Vergleich zu vorher fast vervierfacht und bin sehr, sehr zufrieden damit.


Wenn es der Admin erlaubt, könnte ich hier auch einen Link zu einem anderen Forum einstellen, wo ich meine Anlage beschrieben habe. Dann müßte ich nicht nochmal alles wiederholen.

In diesem Sinne
Liebe Grüße
Nikolaus

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42

Freitag, 11. August 2017, 08:12

Verbrauch der Victron !?
Gruß Inge und Klaus

43

Freitag, 11. August 2017, 11:26

Hallo Inge oder Klaus,

könntest Du Dein Unverständnis näher ausführen :huh: , ich verstehe nicht, was Du mit "Verbrauch der Victron !?" meinst.


Liebe Grüße
Nikolaus

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44

Freitag, 11. August 2017, 13:13

Ich denke die meinen den Leerlaufverbrauch deines Wechselrichters.

LiFePO ist echt eine feine Sache, besonders wenn man mit Solar lädt.
Die nehmen halt bis zu Abschalten den vollen Strom auf und nicht wie Blei-Nass oder Gel, wo das am Schluß nur eintröpfelt.
Gewichtsmäßig ist es mir egal ob da 500kg mehr oder weniger drauf sind, das macht das Kraut nicht fett.
Aber die Lade/Entladeeigenschaften sind es wert. Schon die kürzere Ladedauer ist für täglichen Gebrauch besser und die Ausnutzung der Sonne an schlechten Tagen, macht den Preis wieder wett.
Über die Haltbarkeit reden wir in 5 Jahren.

    ----- N E
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45

Freitag, 11. August 2017, 13:19

Hat mein Vorredner schon beantwortet, und der Leerlaufverbrauch liegt 24 Stunden an. ;(
Gruß Inge und Klaus

46

Freitag, 11. August 2017, 23:52

Hallo zusammen,
laut Datenblatt hat der Victron zwischen 10-20W Leerlaufleistung, je nach Modus. Das ist natürlich nicht zu vernachlässigen. Was mich aber auch überrascht, denn mein 20 Jahre alter Prowatt hat nur max. 0,3A (4W), wo ist denn da der technische Fortschritt geblieben :D?
Über die Haltbarkeit reden wir in 5 Jahren.

kennst Du die Diskussion aus dem Wohnmobil Forum, wo der "LYPo-Pabst" seit 6 oder 7 Jahren seine Batterien ein mal im Jahr zum Kapazität-testen mit einem Heizlüfter (hab's nicht mehr genau im Kopf, ich glaub' es sind 2kW an 400Ah) fordert? Bisher wohl noch keine Einbußen feststellbar. Je nach Beanspruchung könnte es schon etwas länger dauern, bis wir über die Haltbarkeit reden werden. :wink:

liebe Grüße
Nikolaus

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47

Samstag, 12. August 2017, 09:26

Ich hab so 20 bis 30W Leerlauf, weil daran mein Wechselrichter, der LTE Router und das CCGX läuft. Aber bei über 3kWp ist das leicht zu verkraften.
Vor 20 Jahren hat man einfach eine Wächterschaltung gebaut, heute läuft alles in embedded computing und der braucht mehr Strom.

48

Donnerstag, 31. August 2017, 23:45

Hallo,

ich bin jetzt wieder im Lande, und hier ist ja seit 2 Wochen tote Hose ;) .

Gibt's Neuigkiten von der LYPo-Front, leoforio, oder ist die Sache gestorben?

liebe Grüße
Nikolaus

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49

Donnerstag, 16. November 2017, 17:23

Winston > VBCS

Hallo ArnO321,
ich habe seit 3 Tagen auch Winston 160Ah LiFePo und seit 1 Jahr einen Voitronic VBCS Charger.
Meine Frage an Dich, welche Ladekennlinie hast Du am VBCS eingestellt.

Lg
agifra

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50

Freitag, 17. November 2017, 10:22

Hallo,

leider bin ich aus Zeitgründen noch nicht viel weitergekommen. Bustechnisch muss ich mich im Moment leider mit profanen Dingen wie "Korrosion an tragenden Teilen" beschäftigen :-0

Ich lese auch grad im Womoforum paar lange Threads über LiFePo4, werde aber daraus nicht wirklich schlauer, ob ergänzen ne gute Idee ist. Eigentlich würden dann die Lipos die ursprüngliche Batterie puffern. zum Laden per solar müsste man die vielleicht ab und zu mal trennen, da sie unetrschiedliche Charakteristiken brauchen. Dicken Schütz dazwischen und gut.
Bei Fahren hab ich ja eigentlich genug Strom über, ideal wäre daher ein 24to12 Wandler der aus der Ferne (innenraum) die Charakteristik ändern kann, dann wäre auch während der Fahrt die richtige Kennlinie möglich. Der Calira kann sowieso keine LIFePo. Wer hat denn gute Erfahrung mit nem Booster 24to12?
leoforio

schone Umwelt, spar Verdruss, fahr mit dem Bus... :D

51

Freitag, 17. November 2017, 10:52

Hallo,

also so "Mischmasch-Lösungen" sind meiner Meinung nach "Suboptimal" (da gibt's auch treffendere Ausdrücke 8) )
der Mischmasch fängt schon bei 12V für den Aufbau an. Warum verwendet man nicht gleich einheitlich 24V??

Bei mir stehen vorläufig für den Aufbau 2 12V Bleibatterien in Serie - zum spielen und testen
Im Winter werden die durch zwei mächtige Stapplerbatterien (offene Blei mit Panzerblatten) ersetzt - was für die nächsten Jahre halten sollte.
Längerfristig werde ich diese dann durch LiFePo4 ersetzen.

Um diese richtig zu laden hab ich einen Sterling 24zu24 Booster installiert - da kann man ganz easy den Batterietyp umstellen und hat immer die richtigen Spannungen und Kennlinien, auch für LiFePo4 - darüber hinaus gibts am Sterling noch einen Ausgang für die Starterbatterien (die nur mehr fürs Starten da sind und sonst null belastet werden = immer randvoll sind). Zusätzlich trennt der Startling sauber Starten von Aufbau.
bei Landstrom oder Generatorbetrieb hängen die Aufbaubatterien an der Victron und werden von da sauber geladen.

Momentan kämpfe ich noch etwas mit den Stromstärken :S Mir sind schon 2x die Sicherungshalter abgeraucht, da diese einen konstruktiven Fehler hatten wurde der Übergangswiederstand so hoch (und damit die Temparatur), dass eine 4cm starke Pertinax-Platte abgeraucht ist :wack:
Darüber hinaus gibts den Sterling nur bis 200A - aus meinen beiden LiMas kommt aber nominell mehr raus - wir reden hier von etwa 5Kw Leistung - das ist dann kein Spielzeug mehr ;)
Ich hoffe diese Probleme in den nächsten Wochen in den Griff zu bekommen und dann die großen Stapplerbatterien montieren zu können, wo sich dann zeigen wird, wer der stärkere ist :P

soweit meine Sicht der Dinge
Grüße aus dem Osten
Vocki
Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut. (Lord Acton 1834–1902)

52

Freitag, 17. November 2017, 15:35

Also 24V und 12 V zu betreiben ist kein "Mischmasch".
Das hast du auch in fast jedem Haushalt so 230V und 400V, da reden wir auch nicht von Mischmasch.
Wenn du es genau nimmst kommt ja auch noch 5V hinzu, da laufen fast alle modernen Kommunikationsmittel
drüber.
Jeder muss für sich entscheiden wie er es macht, ich bin im Aufbau gerne bei 12 V geblieben, da
das Angebot für 12V immer noch größer ist als für 24V.
Einen Konverter nehmen ist zwar auch eine Lösung, aber auch ein Ausfallrisiko.

53

Freitag, 17. November 2017, 18:44

Danke für den Vergleich mit dem Haushalt :thumbup:
Die energieintensiven Anwendungen laufen auf 400v - die sonstigen auf 230v
Genauso sollte es auch im Bus sein - da wo Saft läuft, ein einheitliches 24v Netz - alle sonstigen Spielzeuge auf anderen Spannungen die vom Rückgrad gespeist werden.
Alles andere ist uneinheitlich, also Mischmasch 8)

Wie Du auch richtig Feststellst - muss jeder für sich entscheiden - und meine Meinung hab ich zum Ausdruck gebracht

Grüße aus dem Osten
Vocki
Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut. (Lord Acton 1834–1902)

54

Freitag, 17. November 2017, 23:43


Hallo ArnO321,
ich habe seit 3 Tagen auch Winston 160Ah LiFePo und seit 1 Jahr einen Voitronic VBCS Charger.
Meine Frage an Dich, welche Ladekennlinie hast Du am VBCS eingestellt.

Lg
agifra


Hallo agifra (?)

ich habe Dir ja schon auf Deine PN geantwortet :) und erst jetzt gesehen, as Du die Frage auch hier postest.
Also gebe ich auch hier für alle LYPo Interessierten meine Einstellung kund:

Ich habe meinen Votronic auf 14,2V eingestellt (ist in der Anleitung die Schalterstellung Nr.6), das entspricht einer Zellenspannung von 3,55V , welches unter der von Winston angegeben 3,65V als max. Ladespannung liegt.
Allerdings steigt die Spannung momentan nicht so hoch, da ich mein BMS auf 14,0 V (3,5V pro Zelle) eingestellt hatte. Die - englische - Anleitung war da nicht so verständlich und ich wollte erst mal ausprobieren, wie sich die Batterie verhält und wie die Bordgeräte auf die höhere Spannung reagieren :)

Ich komme an das BMS aber nicht so gut dran um es einfach und schnell umzustellen. Demnächst - mit etwas mehr Zeit - werde ich das BMS höher einstellen und versuche es dann am VBCS mit der Spannung von 14,4V (3,65V pro Zelle), das wäre dann Schalterstellung Nr.7 laut der Anleitung; das ist ja dann das Maximum, mit dem die Winston geladen werden sollen.

Wie hast Du es eingestellt und welches BMS hast Du verbaut?

@ leoforio:

das mit "Rost an tragenden Teilen" ist natürlich weniger schön. Ich drücke Dir die Daumen, daß das bald erledigt ist...

Ich hatte den "Mischmasch" von Vocki anders verstanden: also LYPo und Bleiakkus nicht zusammen zu betreiben. Ich fände das zu kompliziert zu regeln und es bringt ja auch keinen wirklichen Mehrwert. Ich verstehe nicht, wie Deine Schaltplan gedacht sein soll (Eigentlich würden dann die Lipos die ursprüngliche Batterie puffern. zum Laden per solar müsste man die vielleicht ab und zu mal trennen, da sie unetrschiedliche Charakteristiken brauchen. Dicken Schütz dazwischen und gut.)??? Einen Ladebooster einzuplanen ist bestimmt eine Überlegung wert, bei mir hat er sich auch positiv bemerkbar gemacht. Aber ich glaube, Du solltest die Idee verwerfen Blei und LYPo zusammen betreiben zu wollen!


liebe Grüße
Nikolaus

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Samstag, 18. November 2017, 09:02

Die energieintensiven Anwendungen laufen auf 400v - die sonstigen auf 230v
Genauso sollte es auch im Bus sein - da wo Saft läuft, ein einheitliches 24v Netz - alle sonstigen Spielzeuge auf anderen Spannungen die vom Rückgrad gespeist werden.

Das ist mal ne super Argumentation, danke!
Viele Grüße,
Martin
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Samstag, 18. November 2017, 13:11

Tja ich hab halt die Installation, die ansonsten sehr sauber ausgeführt wurde so übernommen und möchte jetzt nicht mutwillig alles umkrempeln.
Könnte ja jetzt hingehen und nen extra Wechsel Richter für 24 v einbauen, dann brauch ich aber 2 von den teuren LiFePos. Hatte gehofft mit einer (200Ah) hinzukommen. Dann muss ich aber zwei unterschiedliche Batteriezustände überwachen, suboptimal.
Tendiere also weiter bei 12v zu bleiben. Wenn ich die Bleigel und die Lipos einfach parallel schalte erhoffe ich mir etwa doppelte Standzeit . Die Frage ist wie an in der Praxis verfährt, Parallelschaltung lassen, ab und zu mal trennen und getrennt mit optimaler kennlinie laden oder immer getrennt lassen und nur beim leerwerden der LiFePo auf Gel umschalten als Reserve. Das könnte man ja auch automatisieren...
Mach ich da so einen Denkfehler ?

(Die Rostprobleme sind lästig aber überschaubar. Wird mit der Messer Griesheim gespachtelt
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Samstag, 18. November 2017, 15:29

Unterschiedliche Batterietypen zusammen schließen ist eine ganz schlechte Idee!
Selbst bei gleichen Batterietyp sollten alle Teilnehmer in einem Verbund exakt gleich sein (gleiche Ah, möglichst auch gleiche Produktions-Charge!)

Der schwächste Teilnehmer zieht alle anderen mit nach unten (bezogen auf die Spannung) was dann beim Laden ein Überladen der guten zur Folge hat.
In Deinem Fall müsstest Du allso immer getrennt laden!

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58

Samstag, 18. November 2017, 15:40

In Deinem Fall müsstest Du allso immer getrennt laden!



und natürlich auch entladen, sonst können Ausgleichströme fliessen die niemand braucht.
wir arbeiten daran
Grüße aus dem Remstal
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Mittwoch, 22. November 2017, 19:46

Hallo Leoforio

Erst mal danke für die Anregung sich mit LiFePo Batterien zu beschäftigen.

Zu deiner Frage:
die LiFePo Batterien einfach mit anderen Batterien zusammen zu betreiben wird nicht gehen.
Da sollte man schon die kompletten Versorgungsbatterien auf LiFePo umstellen.

Im ersten Moment meint man das ist viel zu teuer im Vergleich zu anderen Batterietypen.
Zu den Kosten
Blei Akku pro Ah ca. 0,75€ das sind bei 50% nutzungsgrad 1,5€/1Ah
AMG Akku pro Ah ca. 1€ das sind bei 50% nutzungsgrad 2€/1Ah
Gel Akku pro Ah ca. 1,5€ das sind bei 60% nutzungsgrad 2,5€/1Ah
LiFePo Akku pro Ah ca. 10€ das sind bei 80% nutzungsgrad 12,5€/1Ah

Was die LiFepo Akkus so teuer macht ist anscheinend die Steuerung und der Schutz der Zellen.

Wenn man nur den Zellenpreis berücksichtigt, ist die LiFePo nur doppelt so teuer als ein Gel Akku.
LiFePo Zellenpreis bei 12,8V pro Ah ca. 4€ das sind bei 80% nutzungsgrad 5€/1Ah

Eine Steuerung für 4 Zellen, also ein 12V Akku dürfte im Eigenbau so um die 400€ pro Fahrzeug liegen. Damit könnte man die Kapazität des Akkus beliebig erweitern.

Zu laden ist der Akku über die normale Lichtmaschine.

Ich werde mir mal einige Zellen besorgen und das ausprobieren.

Grüße von Klaus

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60

Donnerstag, 23. November 2017, 10:32

Hallo Klaus,

Ich empfehle dir, die schon gesammelten Erfahrungen diverser User im Wohnmobilforum zum Thema LFP zu nutzen.
Dort gibt es auch welche, die eine LiFePo einfach parallel zur Bleibatterie geklemmt haben und das funktioniert auch schon eine ganze Zeitlang...

Ein BMS scheint aber doch empfehlenswert zu sein.
leoforio

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