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1

Samstag, 17. Juni 2017, 20:11

Kombi - Schalter/Steckdose mit 230V und 12V

Hallo zusammen.

Brauche mal wieder einen Profirat. :)
Ich habe hier eine Aufputzsteckdose mit Schalter (diese 2 in 1 Dinger). Steckdose soll normal 230V haben und mit dem Schalter möchte ich meine 12V Küchen LEDs schalten. Damit wären in der Dose 230 und 12 V.

Kann das Probleme geben oder ist das ok?
»Gordon« hat folgendes Bild angehängt:
  • 1497723024896490037747.jpg
Viele Grüße
Gordon
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2

Samstag, 17. Juni 2017, 21:10

Unser TV z.B. läuft auch auf 230 und 12 Volt,

das ganze auch in unmittelbarer Nähe...

Schalter auf 12 und getrennt, Dose auf 230 Volt legen, alles gut. :)
Einfälle kommen, wenn man schläft, oder darüber nachdenkt.

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3

Samstag, 17. Juni 2017, 21:59

Ich dachte ich frag mal lieber. Wenn man schon 230v und 12v kabel nicht im gleichen Kabelschacht verlegen darf... hier wäre ja 12V und 230V in dem gleichen Steckdosen-/Schaltergehäuse.

Das beide nicht verbunden sein dürfen ist klar :mrgreen:
Viele Grüße
Gordon
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4

Samstag, 17. Juni 2017, 22:15

Hallo,
grundsätzlich ist es unzulässig, zwei Spannungen in einem Gehäuse zu führen.
Aber wer will kontrollieren was Ihr euch da baut?
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Ihr kommt da sowieso nicht lebend raus"


Rolf

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5

Samstag, 17. Juni 2017, 23:28

Also passieren kann da im Prinzip nix? Das wollte ich nur wissen.
Nicht das die 12V die 230 anziehen oder so. :)
Viele Grüße
Gordon
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6

Sonntag, 18. Juni 2017, 21:23

In der Industrie verwende ich Kombintionen aus Not-Aus (24V) und 230V Steckdose in einem Gehäuse.
Hier müssen die Leitungen separat eingeführt werden (z.B. 1x oben 1x unten) und ein Trennsteg zwischen den zwei Einheiten der Kombination vorhanden sein. Der Trennsteg ist hier ein Plastikplättchen welches du z.B. mit Heiskleber in der Dose befestigen kannst.
Dadurch sind es zwei getrennte Einheiten in einem Gehäuse und bestehen jede Elektro-Prüfung für ortsfeste Anlagen.

Ganz genau genommen brauchst du aber eine Kombination welche in Fahrzeugen vom Hersteller freigegeben ist und auch diesbezüglich geprüft wurde.
Wo kein Kläger...

LG, Wolfgang

Edit:
eine TÜV-Abnahme würde dieser Wechselschalter wohl nicht bestehen und eine sofortige Stillegung des Objekts bewirken solange auf diesem nicht eindeutig eingeprägt ist dass dieser für 15V Gleichstrom geeignet ist. Hier geht es um die Brandgefahr bei Lichtbogenbildung (zu geringer Abstand der Kontakte bei schlechter Endstellung des Schalters wg. z.B. Vibrationen)
Wäre nicht der erste ungeeignete Schalter als Brandursache.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (18. Juni 2017, 23:59) aus folgendem Grund: Ergänzung & Typos


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7

Montag, 19. Juni 2017, 09:32

Ja, sowas in der Art dachte ich mir schon. Lichtbogen und so.

Kennt jemand zufällig geprüfte Schalter/Steckdosen Kombis für 12V/230V mit Fahrzeugzulassung?
Viele Grüße
Gordon
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8

Montag, 19. Juni 2017, 14:39

Wenn dein Gehäuse nicht getrennt ist,

kleb ein Kunststoffsteg dazwischen und gut iss...

Sonst bleibt nur noch...zwei getrennte Gehäuse :rolleyes:

und dem Tüv interssiert das herzlich wenig.
Einfälle kommen, wenn man schläft, oder darüber nachdenkt.

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Montag, 19. Juni 2017, 16:10

Unbedingt eintragen lassen! 8)
Viele Grüße,
Martin
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(wird regelmässig erweitert)

10

Montag, 19. Juni 2017, 20:18

Das Problem ist nicht das eintragen oder ob es wer prüft...
In Österreich wird ein Fahrzeug Verkehrstechnisch abgenommen, Fahrwerk, Bremse, Lenkung, ....
Ich denke doch dass auch der deutsche TÜV oder Dekra nicht danach gehen ob ihnen die Optik zusagt sondern ob das Fahrzeug Verkehrs- und Betriebssicher ist.

Ob der Schalter geeignet ist interessiert nur die Versicherung im Schadenfall denn davon ist abhängig ob sie einen Schaden regulieren muss oder nicht...
Brandursache ungeeigneter weil nicht vom Hersteller freigegebener Schalter = Leistungsfreiheit der Versicherung


Das Problem ist Wechselstromschalter mit Gleichstrom betreiben
Es geht nicht darum ob der Schalter irgendwem gefällt... sondern ob der mit dem Bus ein großes Barbecue veranstaltet oder nicht

Zu wenig Kontaktabstand bei Gleichstrom ergibt gegebenenfalls einen netten Lichtbogen, Überhitzung, glosen, schmoren, brennen...
Es gilt also einen Schalter zu finden der nicht nur für Gleichstrom zugelassen sondern auch noch Vibrationsfest ist so dass die Kontakte durch die Vibrationen die Position nicht verändern können.
Mal bei Wohnmobilausrüstern anfragen - die sollten ja was passendes haben

Wem diese Vorsorge und eine eventueller finanzieller Verlust egal ist....
im Elektrofachhandel gibt es abertausende Designs von Schalterserien für ortsfeste Weschelstromanlagen ;)

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Donnerstag, 22. Juni 2017, 21:42

Hm - also ich habe Wechselschalter von Jung , die mit der Kontrolleuchte, in Verwendung. Sowohl 230v als auch 24V. Es gibt diese LED Kontrolleuchten zum wechseln in allen Varianten. Damit gehe ich davon aus das dass funktioniert. Diese Jung Schalter habe ich von einem Elektriker empfohlen bekommen der übrigens auch einen LKW schon vor Jahren ausgebaut hat mit diesen Schaltern, hübsch gemischt mit 24V und 230V.
Grüßli

Christian

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